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Letzte Aktualisierung:
17.05.2014
30 Jahre ASF

Die Texte und Daten auf dieser Seite wurden aus der Festschrift zum 30. Geburtstag der ASF Röhrenfurth entnommen, die von Heide Emrich, Angela Hofmann, Inge Krug und Irmtraud Paul erstellt wurde.


Vorwort der 1. Vorsitzenden Gertrud Lischka aus der Festschrift:


Die ASF-Gruppe Röhrenfurth wird 30 Jahre alt. Ein Anlass zurück zu schauen, wie alles angefangen hat.

Die Röhrenfurther Frauen, die sich für den Ort und die Gesellschaft interessierten und engagierten, orientierten sich zur Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) nach Melsungen und fühlten sich dort gut aufgehoben. Die damalige Vorsitzende der Melsunger ASF-Gruppe, Anni Fleischert - eine sehr rege und sozial engagierte Frau - riet mir, in Röhrenfurth eine eigene Gruppe zu gründen.

So kam es dazu!

Mit Hilfe der Melsunger Frauen führten wir am 15. Oktober 1975 die 1. Versammlung durch.

Gewählt wurden:
Gertrud Lohr zur 1. Vorsitzenden und
Irmgard Ackermann zur 2. Vorsitzenden.

Am Anfang bestand die Gruppe nur aus wenigen Frauen. Es war schwierig, Frauen für gesellschaftliche und politische Aktivitäten außerhalb der Familie zu gewinnen. Aber im Laufe der Jahre und unter der Leitung der verschiedenen Vorsitzenden wurden es immer mehr Mitglieder.

Heute zählt die ASF-Röhrenfurth 27 Frauen, die sich einmal im Monat treffen, sich informieren und lebhaft diskutieren, was an Veränderungen in Röhrenfurth, Melsungen, dem Schwalm-Eder-Kreis, in Land, Bund und der Welt ansteht.
Außerdem unternehmen wir verschiedene Fahrten (zur Information oder auch zum Vergnügen - z.B. besuchen wir Theater-, Kabarett- oder Musikvorführungen) und beteiligen uns auch an anderen Veranstaltungen. Manchmal finden wir uns bei privaten Anlässen oder auch sonst gemütlich zusammen, um das Neueste untereinander auszutauschen.

Ich wünsche uns weiterhin eine gute Zusammenarbeit und möchte mich für die vergangene Zeit recht herzlich bei allen Mitglieder bedanken.

Röhrenfurth, im Oktober 2005
Eure
Gertrud Lischka





Die Vorsitzenden der ASF Röhrenfurth in den vergangenen 30 Jahren

Gertrud Lohr 1975 - 1982
 
Ingrid Seyfert 1982 - 1988
 
Heide Emrich 1989 - 1994
 
Liesel Schneider 1994 - 1996
 
Susanne Beck 1997 - 1999
 
Rosi Eckhardt 1999
 
Gertrud Lischka ab 2000
 





Die ASF

Wie es in der ASF in Röhrenfurth so üblich ist, kommen Frauen zusammen, die Parteimitglieder sind, und Frauen, die am gemeinsamen Tun Freude haben.
Bei den monatlichen Treffen gibt es Informationen zu Veränderungen in
- Röhrenfurth
- Melsungen
- im Schwalm-Eder-Kreis
- in der Familienpolitik
- im Gesundheitswesen
und noch vieles mehr.

Das ist aber nicht alles: Ein Krankenpflegekursus fand 1983 mit Frau Rüppel statt, eine Gymnastikgruppe für Frauen wurde 1980 gegründet (erst über die Volkshochschule, ab August 1984 bis heute beim TSV Röhrenfurth). Die Gymnastik fand zu Anfang in der Grundschule und dann im Dorfgemeinschaftshaus statt. Jetzt turnen wir in der Vierbuchenhalle und halten uns dadurch beweglich und fit.
Für die Kinder wurde unter Ingrid Seyferts Leitung ein Sommerfest gestaltet, das ab Februar 1991 vom Kinderfasching zu Rosenmontag gemeinsam mit den Eltern der Grundschule und des Kindergartens abgelöst wurde.
Wir beteiligen uns am Sommerfest für die Eltern und Kinder des Vereins "Lebenshilfe". Im Winterhalbjahr trafen wir uns regelmäßig, um für den jährlich stattfindenden Basar (später alle 2 Jahre) Schürzen, Klammerbeutel, Kissen, Strümpfe und noch vieles mehr herzustellen. Das eingenommene Geld wurde zu den Baunataler Werkstätten, nach Hephata, den Schulen und Kindergärten von Melsungen und zum Freundeskreis gebracht, um sie bei ihrer schwierigen Arbeit zu unterstützen.





Die Gruppe selbst fährt jedes Jahr am Pfingstdienstag mit dem Bus einen ganzen Tag fort, um einen anderen Teil unseres Landes kennen zu lernen. Zu Beginn fanden die Fahrten ab ca. 1983 noch mit Frauen aus anderen Orten statt, aber ab 1989 waren es dann nur noch Frauen aus Röhrenfurth. Diese Pfingstfahrten organisieren seit Pfingsten 1989 unsere ASF-Frauen Inge Krug und Angela Hofmann.


Inge Krug und Angela Hofmann berichten:

Ab Mitte Januar beginnen wir mit der Planung unserer Traditions-Fahrt. Wir nehmen Kontakt mit den Busunternehmen auf, lassen uns Vorschläge geben oder schlagen selbst einige Sehenswürdigkeiten vor. Die Planung der Pfingstfahrt dauert schon einige Wochen, da viele Dinge berücksichtigt werden müssen. Auch muss der Preis für die Fahrt akzeptabel sein.

Eine besonders schöne Busfahrt war am 1. Juni 1993 in den Solling. Wir haben unter anderem das Porzellan-Museum Fürstenberg besichtigt. Unser Frühstück in der Nähe des Wildparks Neuhaus war einer der Höhepunkte und ein Erlebnis. Anschließend fuhren wir in das Töpfermuseum "Fredelsloh". Während des Aufenthaltes von zwei Stunden gab es viel Interessantes zu sehen und zu kaufen. Ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag gehörte selbstverständlich auch dazu. Abschluss des wunderschönen Tages war unser gemeinsames Abendessen im Landhotel "Am Rothenberg" in Volpriehausen. Die Resonanz der 50 Frauen zu dieser Fahrt fiel mit "sehr gut" aus.

Wir möchten hiermit noch an folgende Fahrten erinnern:

1998
- Besuch des Brotmuseums in Gertenbach
- Bummel durch die Altstadt Hann.-Münden
- Rückfahrt von dort mit dem Schiff nach Kassel

1999
- Busfahrt nach Koblenz
- Fahrt mit dem Schiff an das "Deutsche Eck"
- Besichtigung einer Hühnerfarm

2000
- Besuch der Feengrotten in Saatfeld
- Besichtigung einer Pralinenfabrik

2001
- Besuch des Regenwaldhauses in Hannover
- Fahrt zum Steinhuder Meer
- Dampferfahrt auf dem Steinhuder Meer

2002
- Busfahrt nach Mainz zum ZDF-Fernsehstudio
- Besuch im "Fernsehgarten"
- Fahrt nach Rüdesheim zur Drosselgasse

2003
- Besuch des Grenzmuseums "Schiffersgrund"
- Fahrt nach Wüstheuterode mit Besichtigung einer Kirche
- Besuch eines Stockmachers und einer Falknerei
- Rundfahrt durch das Eichsfeld

2004
- Fahrt zum Limes mit Besichtigung des Römer-Kastells
- Besuch im Hessenpark Neu-Anspach

2005
- Fahrt nach Zella-Mehlis zum Meerwasseraquarium
- Besichtigung des Miniaturparks in Ruhla


Während dieser Fahrten unterhält uns Gertrud Lischka mit ihren Fragebögen und frischt dadurch unser Wissen auf. Weiterhin wollen wir die von Gertrud organisierte Fahrt mit dem kleinen Eisenbähnchen von Röhrenfurth nach Frielendorf zum Silbersee erwähnen, die uns viel Spaß gemacht hat.

Alle Fahrten waren ein besonderes Erlebnis und werden immer mit guten Erinnerungen in unserem Gedächtnis bleiben.

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Bild Edgar Franke
MdB Dr. Edgar Franke
Bild Günter Rudolph
MdL Günter Rudolph
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